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Stefan Jäger

Stefan Jäger (* 1970 in Uster) ist ein Schweizer Regisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent. Außerdem ist er als Dozent für Filmregie an der Filmakademie Baden-Württemberg tätig und als Dozent für Dramaturgie und Drehbuch an der Zürcher Hochschule der Künste.

Stefan Jäger wurde 1970 in Uster (CH) geboren. Er studierte an der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg Drehbuch und Regie und schloss die Ausbildung im Januar 1997 mit Diplom ab. Seit 2002 Jahren ist er selber als Dozent für Regie an der Filmakademie tätig und seit Ende 2009 auch als Dozent für Dramaturgie und Drehbuch an der ZHdK angestellt. 2011 hat er seine Lehrtätigkeit ausgeweitet: Auf Einladung der Schweizer Botschaft und des Goethe Instituts hat er an der Blue Nile Film Academy in Addis Abeba (Äthiopien) unterrichtet. Diese Zusammenarbeit wurde mit der Realisierung des abendfüllenden Kinospielfilms „Horizon Beautiful“ fortgeführt, der an über 75 Festivals weltweit gezeigt wurde und 10 Auszeichnungen erhielt.

Während seiner Erstausbildung am Lehrerseminar in Luzern hat sich Jäger als freischaffender Dokumentar- und Kurzfilm-Regisseur an zahlreichen Festivals etabliert. Mit seinem zweiten Kinospielfilm „birthday“ (2000), der ausschliesslich über Improvisation erarbeitet wurde, gewann er am Max Ophüls-Festival den Publikums- und den Drehbuchpreis, der Film wurde mit dem Prädikat „Besonders Wertvoll“ versehen. „birthday“ lief in Deutschland und in der Schweiz in den Kinos, nachdem er auf mehreren internationalen Festivals weitere Erfolge feiern konnte, u.a. auch am A-Festival in Karlsbad, wo der Film im Inter-nationalen Wettbewerb gezeigt wurde.

2001 inszenierte Stefan Jäger das Bergdrama „Im Namen der Gerechtigkeit“ (für das Schweizer Fernsehen & den Bayrischen Rundfunk), das in mehrere Länder verkauft wurde. 2002 inszenierte Jäger am Schauspielhaus in Zürich das Theaterstück „57’ 38’’ Ewigkeit“, das er gemeinsam mit der deutschen Schauspielerin Bibiana Beglau geschrieben hat und das von einem Lawinenunglück erzählt. Die Dokumentar-Serie für das Schweizer Fernsehen und der gleichnamige Kinofilm „Cyrill trifft“ (2002–2003) haben schweizweit für Aufsehen gesorgt. Das von Stefan Jäger inszenierte Sterbehilfe-Drama „Hello Goodbye“ feierte am 3. Zurich Film Festival Premiere, gewann am Max Ophüls Festival in Saarbrücken den Interfilmpreis und am FilmKunstFest in Schwerin den Regiepreis. Der Film lief im Herbst 2007 in den Schweizer Kinos. Sein auf Italienisch gedrehter Film „Boxing Jesus“ lief im Frühling 2008 in den Kinos. Jägers Fernsehfilm „Hunkeler und der Fall Livius“ (Koproduktion SRF mit ARTE) wurde mit grossem Erfolg Ende 2009 ausgestrahlt und mit dem Preis für den Besten Schweizer Fernsehfilm ausgezeichnet.

2010 und 2011 konzipierte und realisierte Jäger im Auftrag des Schweizer Fernsehens die mehrteiligen Doku-Serien „SF bi de Lüt – Schloss Biberstein“ und „SF bi de Lüt – Das kleine Paradies“.

2014 realisierte er den ersten Schweizer Found Footage-Horrorfilm "11:23 - 09:59 (Projekt Angst)", der seine Welturaufführung am 10. Zurich Film Festival feierte. Im Herbst 2014 drehte er in Japan und in der Schweiz den Kinofilm "Der Grosse Sommer" mit Mathias Gnädinger in der Hauptrolle.

Jäger ist Mitglied der Schweizerischen und der Europäischen Filmakademie.


(Quelle: Wikipedia)
2016

Der grosse Sommer

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