Schauspieler von 'Schindlers Liste'

Filmographie als Schauspieler

Friedrich von Thun - Bildurheber: Von Manfred Werner - Tsui - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=18226118
 

Friedrich von Thun

Bildurheber: Von Manfred Werner - Tsui - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=18226118

Friedrich von Thun (* 30. Juni 1942 in Kwassitz, Protektorat Böhmen und Mähren; geboren als Friedrich Ernst Peter Paul Maria Thun-Hohenstein, adelshistorisch Graf von Thun und Hohenstein) ist ein österreichischer Schauspieler.

Friedrich wurde 1942 als jüngster von vier Söhnen und viertes von fünf Kindern von Ernst Thun-Hohenstein (1905-1985; geboren als Graf von Thun und Hohenstein) und seiner Frau Marie Therese (* 1911 als Freiin Wiedersperger von Wiedersperg) geboren. Nach dem Zweiten Weltkrieg, der Enteignung und Vertreibung sowie einem Aufenthalt in einem tschechoslowakischen Lager übersiedelte die Familie - seine Eltern, der dreijährige Friedrich und die drei Brüder Jaroslav (* 1935), Johann (1936-1993) und Franz (* 1939) - im Jahr 1945 von Mähren nach Österreich. Seine Schwester Elisabeth wurde 1949 in Litschau in Niederösterreich geboren. In Seckau in der Steiermark besuchte er das Abteigymnasium. Schon als Schüler spielte er in einer Theatergruppe und entdeckte so seine Begeisterung fürs Theater.

Nach der Matura 1960 studierte von Thun in München Germanistik und Theaterwissenschaften und nahm privaten Schauspielunterricht. 1962 sprach er bei Axel von Ambesser vor. Dieser gab ihm erste kleine Filmrollen. Er spielte in Kohlhiesels Töchter und Heirate mich, Cherie. Er besetzte die Rolle des Vetters Franz in dem von Ambesser inszenierten Film Die fromme Helene (1965). Ambesser verschaffte von Thun ein Engagement bei den renommierten Münchner Kammerspielen, wo er unter Ambessers Regie in Gewitter am See von Wolfgang Christlieb debütierte. Inzwischen hat Friedrich von Thun in über 100 Fernseh- und Kinoproduktionen mitgewirkt. Für den Fernsehsender ORF drehte er auch eine Reihe von Dokumentarfilmen.

1970 heiratete er Gabriele Bleyler (* 1941 in Fürstenfeld). Aus dieser Ehe entstammen zwei Kinder, Katharina (* 1974) und Max (* 1977), der gleichfalls Schauspieler ist. In zweiter Ehe heiratete Friedrich von Thun 1999 Gabriele Schniewind. 2009 gab er die Trennung von ihr bekannt.

Die 1914 in Sarajewo zusammen mit ihrem Gatten Franz Ferdinand von Österreich-Este, dem Thronfolger von Österreich-Ungarn, erschossene Herzogin Sophie von Hohenberg, geborene Gräfin Chotek war eine Schwester seiner Grossmutter väterlicherseits Marie, Gräfin von Thun und Hohenstein, geborene Gräfin Chotek (1863-1935). Seine seit 1969 mit seinem ältesten Bruder verheiratete Schwägerin Maria-Elisabeth Thun und Hohenstein-Gräfin Fugger von Kirchberg und zu Weissenhorn (* 1948) ist die letzte lebende Namensträgerin des ehemals gräflichen Hauses Fugger von Kirchberg und Weissenhorn, der ersten Linie der berühmten Augsburger Bankiersfamilie, und aktuelle Vorsitzende des Fürstlich und Gräflich Fuggerschen Familienseniorats.


(Quelle: Wikipedia)
2017
1993

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