Filmographie als Schauspieler

Ray Charles - Bildurheber: Von Victor Diaz Lamich, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=3606167
 

Ray Charles

Bildurheber: Von Victor Diaz Lamich, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=3606167

Ray Charles Robinson wuchs zur Zeit der Rassentrennung in ärmlichen Verhältnissen, zusammen mit seinem Bruder George, bei seiner Mutter Aretha auf. In einem Hinterhof in der Nähe seiner Wohnsiedlung erlernte er das Klavierspielen. Er erblindete im Alter von sieben Jahren an einem Glaukom. Neun Monate zuvor hatte er mitansehen müssen, wie sein Bruder in einem Waschzuber ertrank. Er besuchte die St.-Augustine-Schule für Gehörlose und Blinde, wo ihm eine umfassende musikalische Ausbildung zuteil wurde. Seine Mutter, die ihn alleine grossgezogen hatte, starb im Mai 1945, als Ray Charles 14 Jahre alt war. In dieser Zeit verliess er die Blindenschule und begann, als freischaffender Künstler seine Karriere aufzubauen.

Ray Charles begann als Musiker in Florida und zog 1947 nach Seattle. Dort nahm er im November 1948 als Mitglied des Maxin Trios mit Gosady D. McKee, Gitarre, und Milton S. Garred, Bass, seine ersten Schallplatten auf. Die erste Single Confession Blues / I Love You I Love You erschien im Februar 1949 bei dem kleinen Label Down Beat Records in Los Angeles. Der Titel erzielte mit Platz 2 der Rhythm & Blues-Hitparade einen beachtlichen Erstlingserfolg. Seine frühen Aufnahmen gehörten zum Rhythm & Blues und adaptierten Charles Brown oder Nat King Cole. Im selben Jahr wurde die Band in Ray Charles Trio umbenannt, Mitglieder waren ausser ihm (Gesang/Piano) nun Gosady McKee (Gitarre), Mitchell "Tiny" Webb (Gitarre) und Ralph Hamilton (Bass). Mittlerweile hatte sich Down Beat Records in SwingTime Records umbenannt, wo die Single How Long Blues/Blues Before Sunrise (#178) noch im Jahr 1949 veröffentlicht wurde. Nach insgesamt sechs Singles hatte Charles ein grösseres Orchester um sich versammelt, bestehend aus Teddy Buckner (Trompete), Marshall Royal (Altsaxophon), Jack McVea (Tenorsaxophon), Charles Waller (Baritonsaxophon), Louis Speiginer (Gitarre), Billy Hadnott (Bass) und Clifton "Rudy" Pitts (Schlagzeug). Unter dem Namen Ray Charles Orchestra entstanden am 25. Mai 1950 vier Aufnahmen, die auf zwei SwingTime-Singles verteilt wurden. Bei jenem Label blieb er bis September 1952 und wurde für eine Ablösesumme von $ 5000 vom grossen Rhythm & Blues-Label Atlantic Records unter Vertrag genommen.

Erst bei Atlantic Records (1952-1959) wurde seine Musik in mehrfacher Hinsicht (Gesang, Instrumentalstil, Komposition, Arrangement) unverwechselbar, da er Gospel- und Jazzeinflüsse betonte. Mit der Verbindung von Rhythm & Blues und Gospel wurde Charles zu einem der wichtigsten Wegbereiter und Musiker des Soul, unterstützt durch den Unternehmer Ahmet Ertegün und den Produzenten Jerry Wexler. Sein erster Erfolg war Mess Around, das auf C. C. Davenports Cow Cow Blues zurückgeht und dessen Text auf dem Boogie-Klassiker Pinetop’s Boogie Woogie (1929) von Clarence ‚Pinetop‘ Smith basiert. Es dauerte bis zum 17. Mai 1953, dass aus sieben Titeln dieser Aufnahmesession It Should Have Been Me ausgewählt wurde, das den fünften Rang der R&B-Charts erreichte. Mit seiner sechsten Atlantic-Single I’ve Got a Woman, aufgenommen am 18. November 1954 in Atlanta, gelang ihm sein erster Nummer-eins-Hit in den R&B-Charts. Die Top-Platzierung schaffte er noch dreimal, wobei die am 27. Juni 1959 veröffentlichte Single What’d I Say zu seinem grössten Hit bei Atlantic Records wurde. Nach insgesamt 28 Singles, von denen 13 die Top-10 der R&B-Charts erreichten, wechselte Ray Charles am 1. November 1959 zu ABC-Paramount.

Ray Charles hatte auch zahlreiche Duettpartner. So sang er unter anderem mit George Jones, Hank Williams Jr., Johnny Cash, Willie Nelson und Merle Haggard. Auch wenn seine Chart-Erfolge schwanden, war die Begeisterung über seine intensiven Live-Auftritte ungebrochen. Der auch finanziell erfolgreichste schwarze Entertainer seiner Generation wird von zahlreichen Musikern als wichtige Einflussquelle genannt.

Charles hatte Gastauftritte in den Filmen Blues Brothers und Agent 00 - Mit der Lizenz zum Totlachen, in der Kindersendung Sesamstrasse, sowie in den US-Sitcoms Wer ist hier der Boss?, Die Nanny, Das Model und der Schnüffler und der Bill Cosby Show. 1965 spielte er die Hauptrolle in dem Film Halt die Tasten heiss, ein Spielfilm, der ausgehend von einer Rahmenhandlung der Freundschaft von Charles mit einem blinden Jungen, Ausschnitte aus seinen Konzerten zeigte.

Charles’ erste Lebenshälfte wurde 2004 unter dem Titel Ray verfilmt. Der Film des Regisseurs Taylor Hackford (Drehbuch: James L. White) schildert Teile der Lebensgeschichte von Ray Charles - beginnend mit seiner Reise nach Seattle bis zur Ernennung von Georgia On My Mind zum Staatstitel Georgias und der Aufhebung der Verbannung und mit Rückblenden in seine Kindheit. Der Hauptdarsteller Jamie Foxx erhielt für seine Darstellung von Ray Charles den Oscar als bester Hauptdarsteller. Alexis Spraic drehte 2010 eine zweistündige Dokumentation, in der David Duchovny Ray Charles’ America präsentiert.


(Quelle: Wikipedia)
1998

Blues Brothers 2000

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1980

The Blues Brothers

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