Filmographie als Schauspieler

Harald Schmidt - Bildurheber: Von Kandschwar - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=40511119
 

Harald Schmidt

Bildurheber: Von Kandschwar - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=40511119

Harald Franz Schmidt (* 18. August 1957 in Neu-Ulm) ist ein deutscher Schauspieler, Kabarettist, Kolumnist, Entertainer, Schriftsteller und Moderator. Bekannt wurde er vor allem für seine verschiedenen Late-Night-Shows, die er zwischen 1995 und 2014 präsentierte.

Schmidts Eltern sind Heimatvertriebene. Sein Vater Anton (1916–2010) stammte aus Karlsbad in Westböhmen, seine Mutter aus Brünn in Südmähren. Schmidt, der in Nürtingen aufwuchs, war als Junge bei den katholischen Pfadfindern und wuchs nach eigenen Angaben in einer streng katholischen Familie auf. Später wurde er Kirchenmusiker (mit C-Abschluss an der Kirchenmusikschule in Rottenburg am Neckar) und wirkte als Organist in der katholischen Gemeinde St. Johannes in Nürtingen.

Nach dem Abitur am Hölderlin-Gymnasium in Nürtingen und der Ableistung des Zivildienstes in einem katholischen Pfarrbüro studierte Schmidt von 1978 bis 1981 Schauspiel an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. Um Kontakte zum Fernsehen zu knüpfen, bewarb sich Schmidt 1983 bei der Henri-Nannen-Journalistenschule in Hamburg, scheiterte aber in der Endauswahl unter etwa 100 Mitbewerbern.

Schmidt lebt mit seiner Lebensgefährtin in Köln-Marienburg und hat fünf Kinder.
Schauspieler und Kabarettist
Theater und Kabarett
Harald Schmidt und Manuel Andrack, 2005, Stadthalle Karlsruhe

Sein erstes Engagement hatte Harald Schmidt von 1981 bis 1984 an den Städtischen Bühnen in Augsburg. Seine erste Rolle dort war der zweite Mameluk in Lessings Nathan der Weise, der nur den Satz „Nur hier herein!“ zu sprechen hat.

1984 wechselte Schmidt zu Kay Lorentz ans Düsseldorfer Kom(m)ödchen, wo er bis 1989 blieb und seine kabarettistische Laufbahn unter Anleitung von Lore Lorentz begann. Im Jahr 1985 ging er mit seinem ersten Soloprogramm Ich hab’ schon wieder überzogen auf Tournee. Weitere Soloprogramme waren 1988 Überstehen ist alles und 1992 Schmidtgift.

Im Frühjahr 2002 kehrte er als Diener Lucky in Becketts Warten auf Godot ans Theater zurück und wurde im April Mitglied des Ensembles am Bochumer Schauspielhaus. Im Sommer 2002 spielte Schmidt ebenfalls in Bochum in dem Stück Die Direktoren von Daniel Besse die Rolle des Vize-Vorstandsvorsitzenden Montparnasse. Vom 14. Juli 2004 an war er zusammen mit Manuel Andrack und dem eigenen zweistündigen Kabarettprogramm Sprechstunde, Einspruch und Summa cum unterwegs. 2007 spielte Schmidt den Doktor Diafoirus in dem Stück Der eingebildete Kranke von Molière auf der Bühne des Bolongaro-Palastes in Frankfurt-Höchst.

Seit der Spielzeit 2007 ist Schmidt Ensemblemitglied am Staatstheater Stuttgart. Am 12. Oktober 2007 fand die Premiere des Liederabends Elvis lebt. Und Schmidt kann es beweisen statt. Am 25. Oktober 2008 hatte dort die Inszenierung des von Schmidt konzipierten Hamlet-Musicals Der Prinz von Dänemark unter der Regie von Christian Brey Premiere, bei dem er auch einige Rollen selbst spielt. Zuletzt trat Schmidt wiederholt in Inszenierungen des Autorregisseurs René Pollesch auf. 2012 auf Deutschland-Tour mit dem Concerto Köln, sprach Schmidt in Mozarts Singspiel Der Schauspieldirektor die Titelrolle und sang eine Bariton-Partie.

Schmidt trat zu Beginn seiner Karriere mehrmals im Münchner Hinterhoftheater auf. Gage war die „Beteiligung am Eintrittserlös; Anreise und Unterkunft sind vom Künstler selbst zu bezahlen“.

1995 war Schmidt in dem Kinofilm Nich’ mit Leo zusammen mit Jürgen von der Lippe zu sehen. 1999 folgte eine Hauptrolle im Film Late Show, wo er den Programmdirektor Conny Scheffer spielte. Ausserdem trat er an der Seite zahlreicher Comedians mit einem Kurzauftritt in Otto Waalkes’ Kinofilm 7 Zwerge – Männer allein im Wald auf. In dem Film Vom Suchen und Finden der Liebe von Helmut Dietl spielte Schmidt an der Seite von Anke Engelke eine Nebenrolle.

2004 sollte er in einem RTL-Fernsehfilm über die Flutkatastrophe von 1962 in Hamburg den damaligen Innensenator Helmut Schmidt verkörpern, er sagte jedoch seine Teilnahme kurz vor der Ankündigung seiner neuen Late Night Show Harald Schmidt bei der ARD ab. Seit Neujahr 2008 spielt er in der ZDF-Reihe Das Traumschiff die Rolle eines Gentleman Hosts bzw. den Kreuzfahrtdirektor Oskar Schifferle. In dem zweiteiligen Fernsehfilm Teufelsbraten (2008) von Hermine Huntgeburth war er als Unterwäschevertreter zu sehen.

In der im November 2009 ausgestrahlten Folge der ZDF-Krimireihe SOKO Stuttgart übernahm Schmidt eine Gastrolle als Leiter einer psychiatrischen Klinik. 2011 war er als Moderator seiner eigenen Late-Night-Show in Andreas Dresens Drama Halt auf freier Strecke zu sehen. 2012 folgte eine Nebenrolle in Helmut Dietls Komödie Zettl. Im Februar 2015 wurde bekanntgegeben, dass Schmidt in der ZDF-Reihe Das Traumschiff erneut die Rolle des Kreuzfahrtdirektors spielen wird.

2016 spielte Schmidt eine Nebenrolle in der ZDF-Rosamunde-Pilcher-Verfilmung Ein Doktor & drei Frauen als Lord Hurrleton.

Kurz vor Drehbeginn gab Harald Schmidt im Februar 2017 bekannt, die Rolle des Kriminaloberrat Gernot Schöllhammer im neuen SWR-Schwarzwald-Tatort mit dem neuen Ermittler-Duo Franziska Tobler (Eva Löbau) und Friedemann Berg (Hans-Jochen Wagner) aus persönlichen Gründen nicht zu spielen.


(Quelle: Wikipedia)
2016

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2005

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