Filmographie als Schauspieler

Romain Duris - Bildurheber: Von Georges Biard, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=36091948
 

Romain Duris

Bildurheber: Von Georges Biard, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=36091948

Romain Duris (* 28. Mai 1974 in Paris) ist ein französischer Schauspieler. Seit Mitte der 1990er Jahre trat er in mehr als 40 Film- und Fernsehproduktionen in Erscheinung, sowohl Dramen als auch Komödien. Bekanntheit erlangte er vor allem durch seine mehrfache Zusammenarbeit mit dem Regisseur Cédric Klapisch (u. a. L’auberge espagnole, So ist Paris, Beziehungsweise New York) sowie seine Hauptrolle in dem preisgekrönten Krimidrama Der wilde Schlag meines Herzens (2005) von Jacques Audiard.

Romain Duris entstammte einer Künstlerfamilie - seine Mutter war Tänzerin und Malerin, sein Vater ist Architekt. Er wuchs als jüngstes von drei Geschwistern in Paris auf. Duris besuchte nach dem Abitur eine Zeichenschule. 1993 wurde er durch Zufall von einem Casting-Director entdeckt, der an einer Pariser Schule nach Jugendlichen suchte, die der französische Regisseur Cédric Klapisch für seinen TV-Film Abschlussklasse: Wilde Jugend - 1975 besetzen wollte. Der Film, der im Rahmen der Serie Les Années lycée 1994 entstand, erzählt die Geschichte der vier Freunde Bruno, Momo, Leon und Alain, die sich zehn Jahre nach ihrem Schulabschluss in einer Entbindungsklinik wiedertreffen. Der Vater des zu erwartenden Kindes ist Tomasi (gespielt von Duris), der einen Monat zuvor an einer Überdosis Drogen starb. Gemeinsam erinnern sich die vier Männer an ihre Jugend Mitte der 1970er Jahre, an ihre Träume und Niederlagen. Die Tragikomödie gewann 1994 auf dem Filmfestival von Paris den Publikumspreis. Eine weitere TV-Rolle ergatterte Duris im selben Jahr, als er unter der Regie von Olivier Dahan in Frères: La roulette rouge zu sehen war. Sein Kinodebüt feierte der Schauspieler 1996 in … und jeder sucht sein Kätzchen, ebenfalls unter der Regie Cédric Klapischs, mit dem er im Verlauf seiner Karriere mehrfach zusammenarbeiten sollte und zu einem Mentor wurde. Eine Schauspielschule besuchte Duris laut eigenen Angaben nicht, aus Angst vor dem Unterricht. "Du lernst nicht zu spielen, du nährst dich davon.", so Duris 2011 in einem Interview. Vor einem Film studiert er Bewegung und Gang seiner Figur und präferiert eher die englische Schauspieltechnik.

Nach Jan Kounens Actionfilm Dobermann folgte noch 1997 der erste Erfolg mit Tony Gatlifs Tragikomödie Gadjo Dilo. In dem Film spielt Romain Duris Stéphane, einen jungen Mann aus Paris, der, getrieben von einer Tonbandaufnahme, in Rumänien nach der Sängerin Nora Luca sucht. Gemeinsam mit seinem Co-Star Rona Hartner wird Duris 1999 als bester Nachwuchsdarsteller bei den Césars nominiert, dem wichtigsten französischen Filmpreis. Nach Olivier Dahans Krimidrama Schon tot mit Benoît Magimel folgte Cédric Klapischs Science-Fiction-Film Peut-être, in dem der Schauspieler an der Seite von unter anderem Jean-Paul Belmondo, Géraldine Pailhas und Julie Depardieu agierte. Die dritte Zusammenarbeit mit Klapisch brachte Romain Duris im Jahr 2000 eine weitere César-Nominierung als bester Nachwuchsdarsteller ein.


(Quelle: Wikipedia)
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