Filmographie als Schauspieler

Mathieu Carrière - Bildurheber: Von Foto: Udo Grimberg, Lizenz: Creative Commons by-sa-3.0 de, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=57813538
 

Mathieu Carrière

Bildurheber: Von Foto: Udo Grimberg, Lizenz: Creative Commons by-sa-3.0 de, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=57813538

Mathieu Carrière (* 2. August 1950 in Hannover) ist ein deutscher Schauspieler und Autor, der bereits als Jugendlicher in Literaturverfilmungen zu sehen war. Als junger Törless wurde er in der Verfilmung von Volker Schlöndorff bekannt. Bereits in den 1980er Jahren wirkte er regelmässig in französischen Spielfilmen und amerikanischen Serien mit. In unzähligen namhaften Kino- und Fernsehproduktionen spielte er z. B. unter der Regie von Éric Rohmer, Krzysztof Zanussi oder Werner Schroeter, dabei an der Seite von Brigitte Bardot und Romy Schneider. In Deutschland gehört er spätestens seit der hochkarätigen erfolgreichen Fernsehserie Ein Mann will nach oben nach Hans Fallada zu den prominentesten Künstlern.

Wegen seiner öffentlichen Provokationen und seines politischen Engagements wird Mathieu Carrière als ambivalente Lichtgestalt wahrgenommen, über dessen Privatleben und öffentliche Auftritte regelmässig berichtet wird.

Carrière war mehrfach verheiratet und hat zwei Töchter: Alice Isabelle, geb. 1985 in den USA, und Elena, geb. 1996. Seit dem Sorgerechtsstreit mit seiner Ex-Partnerin Bettina Proske, Mutter der jüngeren Tochter Elena, gehört Carrière zu den prominentesten Kritikern des deutschen Scheidungs- und Sorgerechts.

Carrières Bruder Till Carrière (1952–1979) war ebenfalls Schauspieler; seine Schwester Mareike Carrière (1954-2014) eine vor allem im deutschen Fernsehen sehr populäre Schauspielerin.

Mathieu Carrière wuchs in Ilten bei Hannover, in Berlin und ab 1962 in Lübeck auf. Sein Vater Bern Carrière (1921-2015) war praktizierender Neurologe und Psychiater. Seine Eltern Bern und Jutta Carrière sind Deutsche, der französische Familienname ist hugenottischen Ursprungs. Mit 17 Jahren kam Carrière auf ein Jesuiteninternat im bretonischen Vannes. Ab 1969 studierte er Philosophie in Paris. Heute bekennt sich Carrière zum Buddhismus.

Carrière verlor früh seinen zwei Jahre jüngeren Bruder Till, einen Theaterschauspieler, der im Alter von 26 Jahren seinem Leben durch Suizid ein Ende setzte. Seine Schwester Mareike Carrière (1954-2014), die einem Krebsleiden erlag, war ebenfalls Schauspielerin. Mathieu und sein Cousin Justus Carrière begleiteten sie während dieser Zeit intensiv. 2012 starb seine Mutter, 2015 sein Vater.

Der junge Carrière hatte seine ersten Auftritte als Emil in einer Bühnenfassung von Erich Kästners Emil und die Detektive auf der Schulbühne des Lübecker Gymnasiums Katharineum. Mit 13 Jahren gab Carrière in Rolf Thieles Thomas Mann-Verfilmung Tonio Kröger als Titelheld sein Leinwanddebüt, 1966 machte ihn die Titelrolle in der Literaturverfilmung Der junge Törless, Volker Schlöndorffs Debütfilm nach Robert Musil, international bekannt. Er überzeugte über Jahrzehnte vor allem in Literaturverfilmungen und anspruchsvollen Rollen durch seine vielschichtigen Charakterzeichnungen von teilweise zwielichtigen Figuren.

Den Wechsel ins Seichte erklärte Carrière mit dem Hinweis auf seine zahlreichen Unterhaltsverpflichtungen. So nahm er im April 2010 an der Tanzshow Let's Dance teil, schied jedoch bereits in der zweiten Folge aus. Vom 14. Januar bis zum 26. Januar 2011 ging er in der RTL-Sendung Ich bin ein Star - Holt mich hier raus! in den Dschungel und belegte in der fünften Staffel den sechsten Platz.


(Quelle: Wikipedia)
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