Filmographie als Schauspieler

Robert Earl Keen - Bildurheber: Von kubacheck from Annapolis, Md, USA - Robert Earl Keen @ Ramshead Annapolis March 9, 2009, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=30565342
 

Robert Earl Keen

Bildurheber: Von kubacheck from Annapolis, Md, USA - Robert Earl Keen @ Ramshead Annapolis March 9, 2009, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=30565342

Robert Earl Keen Jr. (* 11. Januar 1956 in Houston, Texas) ist ein US-amerikanischer Songwriter und Country-Musiker. Er gilt als einer der wesentlichen Wegbereiter und Repräsentanten der sich gegenüber dem Nashville-Mainstream abgrenzenden Alternative Country-Richtung.

Mit einem Vater, der eine führende Position im Ölgeschäft innehatte und einer Mutter, welche als Anwältin ihr Geld verdiente, waren materielle Nöte in Earls Kindheit und Jugend kein Thema. Von seinen Eltern, die vorwiegend Folk- und Country-Musik mochten, erbte er auch seine späteren Haupt-Stilpräferenzen. Auf der High School beschränkte er sich zunächst auf das Schreiben von Gedichten. Nach der High School wechselte Keen auf die Texas A&M University, in College Station, Texas wo er Journalismus studierte und nebenher Gitarre spielen lernte. Auf der A&M freundete er sich mit einem anderen bekannten Songwriter an – Lyle Lovett. Zusammen schrieben sie den Song This Old Porch, den sie auch gemeinsam einspielten.

Sein Debütalbum No Kinder Dancer, 1984 für das unabhängige, im Bundesstaat North Carolina ansässige Label Sugar Hill Records eingespielt, sorgte bereits zu Beginn seiner Karriere für Aufmerksamkeit. Seinem Heimat-Bundesstaat Texas blieb Keen, ähnlich wie eine Reihe anderer Acts der Country-Musik, auch in Bezug auf die Wohnsitzwahl treu. Nach einem vorübergehenden Abstecher in die Hauptstadt der Country-Musik, Nashville/Tennessee, kehrte er nach Austin zurück. Nach einem ersten Live-Album (The Live Album, 1988) veröffentlichte er 1989 mit West Textures seine zweite Studioplatte, die unter anderem den Song The Road Goes On Forever enthielt, der das Thema Kriminalität behandelte. 1993 und 1994 folgten die Studio-Alben A Bigger Piece of Sky und Gringo Honeymoon. Im Unterschied zum ungeschliffeneren, Roots-orientierten Sound der ersten Veröffentlichungen orientierte sich Gringo Honeymoon vergleichsweise stark an herkömmlicher Country-Musik.

Die beiden nächsten Studio-Alben, Picnic von 1997 und Walking Distance von 1998, markierten eine Rückkehr zum raueren Sound der frühen Jahre. Picnic enthielt mit Then Came Lo Mein auch ein Gesangsduett mit der Cowboy Junkies-Sängerin Margo Timmins. Der Nachfolger Walking Distance erschien beim in Nashville ansässigen Label Arista und markierte – nach sieben Einspielungen für Sugar Hill Records – die auch die nächsten Jahre fortdauernde Suche nach einer künstlerisch und kommerziell optimalen Plattenfirma. 2000 unterschrieb der Sänger und Musiker beim Alternativ Country-Label Lost Highway. Hier erschien das 2001er-Album Gravitational Forces. Bis 2005 folgten vier weitere CDs: Farm Fresh Onions (2003), eine Best of-Zusammenstellung aus der Zeit bei Sugar Hill Records mit dem Namen The Party Never Ends (2003), das Live-Album Live From Austin TX (2004) sowie die bislang letzte Veröffentlichung, What I Really Mean aus dem Jahr 2005.

Kontinuierliche Veröffentlichungen, regelmässiges Airplay sowie eine rege Tour-Präsenz sorgten dafür, dass Robert Earl Keen in seinem Heimatstaat Texas rasch in die Oberliga der Rock- und Country-Musik aufstieg. Insbesondere an seinen Live-Shows feilte der Sänger, Gitarrist und Songwriter beständig. Keen gilt als harter Tour-Arbeiter: In den 1990er Jahren absolvierte er mit seiner Begleitband um den Gitarristen Rich Brotherton mitunter bis zu 200 Konzerte pro Jahr. Um auch den Nachwuchs angemessen zu fördern, integrierte er in seine Touren mittlerweile auch das jährlich stattfindende Talentfestival Texas Uprising.


(Quelle: Wikipedia)
2006

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