Ja, rum-"grumscheln" trifft das Spielgeschehen sehr passend. Massive Materialschlacht, mit dutzenden verschwiedener Plättchen mit diversen Männchen, Schiffschrauben, Masten, Schornsteinen, Segeln etc etc die man vor der Fertigstellung und der Jungfernfahrt, rund um das Schiff anmontieren/besetzen darf.
Im Spiel sind mehrere Mechanismen eingebaut die nicht unbedingt neu sind, aber immerhin gut integriert wurden... Am Anfang wird man mit der Optionsvielfalt etwas zu kämpfen haben, aber nach mehrfachem Spielen kann man schon sehr zielgerichtet vorgehen. Dabei ist "Die Werft" ein schönes Aufbauspiel, bei welchem am Schluss jeder zufrieden sein wird, weil jedermann/frau im Verlaufe des Spiels mehrerer seiner "hässlichen" Schiffe vom Stapel lässt und vermutlich auch immer noch extrem stolz auf diese ist.
Das birgt insofern ein gewisse, friedliche Grundstimmung.... und da sind wir auch schon beim Negativpunkt: Interaktionen existieren überhaupt nicht - so fummelt jeder irgendwas vor sich hin, dabei werden Abhängig von der Wahl der Aktionen der Mitspieler (ähnlich wie bei Puerto Rico) die einen Spieler mehr profitieren und anderer etwas weniger. Dies macht dann aber am Schluss nicht mal die grosse Punktdifferenz zwischen den "Schiffsbauern" aus... sondern sogenannte geheime Regierungsmissionen. Am Anfang des Spiels kriegt jeder Spieler 6 solcher Missionen, während des Spiels, werden 4 rausgefiltert damit man sich verstärkt auf die andern beiden Ziele konzentrieren kann. Dabei sind die einen Missionen halt einfacher zu erfüllen und andere wiederum etwas schwerer. Leider braucht es hier etwas Glück mit welcher Missionenauswahl man gesegnet wird, aber immerhin kann man dann seine "Auswahl" selber optimieren. Durch die geheimen Missionen bleibt die Spannung bis zum Schluss erhalten.
In unserer Spielrunde fand es guten Anklang, darum wird "Die Werft" sicher noch des öftern aufgetischt.
Pro
Fürs Geld kriegt man schönes und genügend viel Material
solider Strateger
Viele Mechanismen lassen viele Möglichkeiten offen...
Kommentar
Ja, rum-"grumscheln" trifft das Spielgeschehen sehr passend. Massive Materialschlacht, mit dutzenden verschwiedener Plättchen mit diversen Männchen, Schiffschrauben, Masten, Schornsteinen, Segeln etc etc die man vor der Fertigstellung und der Jungfernfahrt, rund um das Schiff anmontieren/besetzen darf.Im Spiel sind mehrere Mechanismen eingebaut die nicht unbedingt neu sind, aber immerhin gut integriert wurden... Am Anfang wird man mit der Optionsvielfalt etwas zu kämpfen haben, aber nach mehrfachem Spielen kann man schon sehr zielgerichtet vorgehen. Dabei ist "Die Werft" ein schönes Aufbauspiel, bei welchem am Schluss jeder zufrieden sein wird, weil jedermann/frau im Verlaufe des Spiels mehrerer seiner "hässlichen" Schiffe vom Stapel lässt und vermutlich auch immer noch extrem stolz auf diese ist.
Das birgt insofern ein gewisse, friedliche Grundstimmung.... und da sind wir auch schon beim Negativpunkt: Interaktionen existieren überhaupt nicht - so fummelt jeder irgendwas vor sich hin, dabei werden Abhängig von der Wahl der Aktionen der Mitspieler (ähnlich wie bei Puerto Rico) die einen Spieler mehr profitieren und anderer etwas weniger. Dies macht dann aber am Schluss nicht mal die grosse Punktdifferenz zwischen den "Schiffsbauern" aus... sondern sogenannte geheime Regierungsmissionen.
Am Anfang des Spiels kriegt jeder Spieler 6 solcher Missionen, während des Spiels, werden 4 rausgefiltert damit man sich verstärkt auf die andern beiden Ziele konzentrieren kann. Dabei sind die einen Missionen halt einfacher zu erfüllen und andere wiederum etwas schwerer. Leider braucht es hier etwas Glück mit welcher Missionenauswahl man gesegnet wird, aber immerhin kann man dann seine "Auswahl" selber optimieren. Durch die geheimen Missionen bleibt die Spannung bis zum Schluss erhalten.
In unserer Spielrunde fand es guten Anklang, darum wird "Die Werft" sicher noch des öftern aufgetischt.