Story Eigentlich sind es ja drei Blickwinkel einer Geschichte. Dass man alles erst versteht, wenn man alle drei gespielt hat, finde ich eine tolle Idee. An sich ist Geschichte um die drei Schüler von Meister Eraqus, ihn selbst, Vanitas und Meister Xehanort doch etwas bitterer als die bisherigen Geschichten. Denn hier haben wir den kleinen Jungen, dem ein Teil seines Herzens fehlt, da den grossen Bruder, der noch nicht weiss, wo sein Platz ist und die grosse Schwester, die denkt sie wüsste schon alles. Nicht zu vergessen, den einen Meister mit der fanatischen Ansicht, dass nur das Licht existieren darf und die Finsternis ausgelöscht gehört und dann den ehemaligen besten Freund des Meister, der selbst Meister ist, die Welt wirklich versteht und der zu neuem alten Glanz verhelfen will, doch dessen Methoden doch etwas fragwürdig sind. Alles in allem eine spannend erzählte Geschichte, die viele Frage beantwortet und doch einige offen zurück lässt beziehungsweise neue stellt.
Gameplay Als ich hörte, man würde auf das Kommando-Prinzip aus 352/2 Days aufbauen, dachte ich, das wäre ne Katastrophe. Ich konnte mit dem echt nichts anfangen, daher war ich positiv überrascht über diese Schmiede. Dass man die Kommandos leveln konnte, war mal was anderes und es hat mir Spass gemacht, die entsprechenden Elemente zu suchen, die ich für die Weiterentwicklung beziehungsweise für die neuen Abilities, brauchte. Der Shot Lock war wirklich eine tolle Idee. Man konnte gezielt die Kommandos leveln und sich eine Strategie zu Recht legen, welche Kommandos man für welchen Kampf einsetzen will. Die Abschlusskommandos fand ich auch super umgesetzt. Durch das einwirken der Kommandostile beziehungsweise der Fokussierung entwickelten sich die Abschlusskommandos weiter, dabei musste man darauf achte, wie man die Stile aktiviert. Super Idee. Die D-Links sind auch toll geworden. Wo ich vorher in KH und KH II, die Freunde-Funktion nie genutzt habe, war diese Art der Funktion schon interessanter. Vor allen bei Aqua war ich am Anfang froh, da sie doch recht schwach war, was normale Angriffe anging. Auch machte es Spass sie zu verbessern und die Slot-Items zusammeln.
Minispiele Eine gelungene Idee, wenn man gerade davon genug hatte, seinen Freunden hinterher zu reisen. Der klare Favorit ist das Kommandobrett, es ist einfach unterhaltsam. Aber auch das Karamolagenrennen ist lustig, es erinnert an Mickey´s Speedway USA. Das Eistütenspiel ist eher nervig, da man es spielen muss, um weiter zu kommen und es zu weilen einen in Rage versetzt hatte. Der Früchteball ist da schon wieder anders, er ist eine Art Handball einfach mit Früchten. Er war wieder unterhaltsamer. Krüge zerschlagen hat man einmal gespielt und das war's. Allgemein lässt sich sagen, dass diese Mini-Spiele wirklich eine gut umgesetzte Idee sind und es für jeden etwas hat.
Mirage-Arena Endlich keine Arena im Olymp oder der Unterwelt. Ich hab überhaupt nichts gegen diese Arenen, doch es war toll endlich mal einen total neuen Ort dafür zu bekommen. Wie immer waren gewisse Gegner eine Herausforderung, doch es hat Spass gemacht. Da gab es einen sehr guten Grund zu trainieren, da man sonst kaum eine Chance hatte. Den "Online"-Modus hab ich nicht genutzt, doch auch so war eine gute Idee.
Sammlungen Wie immer gab es etwas zum Sammeln, okay mehrfach was. Die Fortunas die ganz spezielle Zutaten hinterliessen, die für die Eisherstellung wichtig waren. Die altbewährten Truhen, wieder einmal Berichte oder auch Sticker. Die Sticker waren doch was Neues und fühlte mich an meine Kindheit erinnert, als man noch auf dem Pausenhof Sticker tauschte. Eine süsse Idee, die mit Items belohnt wurde.
Trophäen Diese Premiere in Kingdom Hearts war doch ungewöhnlich, doch nicht schlecht. Es waren nicht hunderte von Trophäen, sondern nur acht. Daher machte es Spass sie alle zu erspielen.
Musik Die musikalische Untermalung war eindeutig wieder besser und liebevoller als die des Vorgängers. Er passt in das Spiel und ergänzt ihn schön.
Fazit Wirklich ein gelungenes Spiel, ein guter Vertreter des KH-Universums sowie der PSP. Die Charaktere sagten mir meist zu, abgesehen von Ventus und auch die Geschichte schien mir vorwiegend schlüssig, ausser das fast schon gezwungene Treffen zwischen, Lea, Isa und Ventus. Es sah so aus, als ob man eine wirklich eine gute Erklärung für die Verbindung von Axel und Roxas zeigen wollte und daran ist man gescheitert. Dazu ist Ventus wie eine billige Kopie von Roxas. Wo Roxas Tiefe besitzt, ist Ventus platt. Er wirkt einfach leer, wie eine Puppe.
Das Spiel wird auch abgerundet durch die Vielfalt, die es in sich trägt. Man kann so viel machen und einfach mal ne Runde auf dem Kommandobrett verbringen. Einfach ein tolles Spiel, das Spass macht.
Kommentar
Eines der besten PSP-Games überhaupt.Story
Eigentlich sind es ja drei Blickwinkel einer Geschichte. Dass man alles erst versteht, wenn man alle drei gespielt hat, finde ich eine tolle Idee. An sich ist Geschichte um die drei Schüler von Meister Eraqus, ihn selbst, Vanitas und Meister Xehanort doch etwas bitterer als die bisherigen Geschichten. Denn hier haben wir den kleinen Jungen, dem ein Teil seines Herzens fehlt, da den grossen Bruder, der noch nicht weiss, wo sein Platz ist und die grosse Schwester, die denkt sie wüsste schon alles. Nicht zu vergessen, den einen Meister mit der fanatischen Ansicht, dass nur das Licht existieren darf und die Finsternis ausgelöscht gehört und dann den ehemaligen besten Freund des Meister, der selbst Meister ist, die Welt wirklich versteht und der zu neuem alten Glanz verhelfen will, doch dessen Methoden doch etwas fragwürdig sind.
Alles in allem eine spannend erzählte Geschichte, die viele Frage beantwortet und doch einige offen zurück lässt beziehungsweise neue stellt.
Gameplay
Als ich hörte, man würde auf das Kommando-Prinzip aus 352/2 Days aufbauen, dachte ich, das wäre ne Katastrophe. Ich konnte mit dem echt nichts anfangen, daher war ich positiv überrascht über diese Schmiede. Dass man die Kommandos leveln konnte, war mal was anderes und es hat mir Spass gemacht, die entsprechenden Elemente zu suchen, die ich für die Weiterentwicklung beziehungsweise für die neuen Abilities, brauchte.
Der Shot Lock war wirklich eine tolle Idee. Man konnte gezielt die Kommandos leveln und sich eine Strategie zu Recht legen, welche Kommandos man für welchen Kampf einsetzen will.
Die Abschlusskommandos fand ich auch super umgesetzt. Durch das einwirken der Kommandostile beziehungsweise der Fokussierung entwickelten sich die Abschlusskommandos weiter, dabei musste man darauf achte, wie man die Stile aktiviert. Super Idee.
Die D-Links sind auch toll geworden. Wo ich vorher in KH und KH II, die Freunde-Funktion nie genutzt habe, war diese Art der Funktion schon interessanter. Vor allen bei Aqua war ich am Anfang froh, da sie doch recht schwach war, was normale Angriffe anging. Auch machte es Spass sie zu verbessern und die Slot-Items zusammeln.
Minispiele
Eine gelungene Idee, wenn man gerade davon genug hatte, seinen Freunden hinterher zu reisen. Der klare Favorit ist das Kommandobrett, es ist einfach unterhaltsam. Aber auch das Karamolagenrennen ist lustig, es erinnert an Mickey´s Speedway USA. Das Eistütenspiel ist eher nervig, da man es spielen muss, um weiter zu kommen und es zu weilen einen in Rage versetzt hatte. Der Früchteball ist da schon wieder anders, er ist eine Art Handball einfach mit Früchten. Er war wieder unterhaltsamer. Krüge zerschlagen hat man einmal gespielt und das war's.
Allgemein lässt sich sagen, dass diese Mini-Spiele wirklich eine gut umgesetzte Idee sind und es für jeden etwas hat.
Mirage-Arena
Endlich keine Arena im Olymp oder der Unterwelt. Ich hab überhaupt nichts gegen diese Arenen, doch es war toll endlich mal einen total neuen Ort dafür zu bekommen. Wie immer waren gewisse Gegner eine Herausforderung, doch es hat Spass gemacht. Da gab es einen sehr guten Grund zu trainieren, da man sonst kaum eine Chance hatte. Den "Online"-Modus hab ich nicht genutzt, doch auch so war eine gute Idee.
Sammlungen
Wie immer gab es etwas zum Sammeln, okay mehrfach was. Die Fortunas die ganz spezielle Zutaten hinterliessen, die für die Eisherstellung wichtig waren. Die altbewährten Truhen, wieder einmal Berichte oder auch Sticker. Die Sticker waren doch was Neues und fühlte mich an meine Kindheit erinnert, als man noch auf dem Pausenhof Sticker tauschte. Eine süsse Idee, die mit Items belohnt wurde.
Trophäen
Diese Premiere in Kingdom Hearts war doch ungewöhnlich, doch nicht schlecht. Es waren nicht hunderte von Trophäen, sondern nur acht. Daher machte es Spass sie alle zu erspielen.
Musik
Die musikalische Untermalung war eindeutig wieder besser und liebevoller als die des Vorgängers. Er passt in das Spiel und ergänzt ihn schön.
Fazit
Wirklich ein gelungenes Spiel, ein guter Vertreter des KH-Universums sowie der PSP. Die Charaktere sagten mir meist zu, abgesehen von Ventus und auch die Geschichte schien mir vorwiegend schlüssig, ausser das fast schon gezwungene Treffen zwischen, Lea, Isa und Ventus. Es sah so aus, als ob man eine wirklich eine gute Erklärung für die Verbindung von Axel und Roxas zeigen wollte und daran ist man gescheitert. Dazu ist Ventus wie eine billige Kopie von Roxas. Wo Roxas Tiefe besitzt, ist Ventus platt. Er wirkt einfach leer, wie eine Puppe.
Das Spiel wird auch abgerundet durch die Vielfalt, die es in sich trägt. Man kann so viel machen und einfach mal ne Runde auf dem Kommandobrett verbringen. Einfach ein tolles Spiel, das Spass macht.